- „Leben ist mehr wert – Essen schafft Gemeinschaft"
- Eine-Welt-Laden Verkaufsaktion 2011
- Energetische Sanierung des Pfarrhauses durchgeführt
- Energiesparlampen in Gemeindehaus und Kirche
- Beteiligung an Erneuerbare Energien Kürnbach e.G.
- "1000 Gemeinden trinken fair" – eine Aktion von "Brot für die Welt"
- Der Gemeindebrief kommt jetzt auf Umweltpapier
- Wohin mit den leeren Tintenpatronen und Tonerkartuschen?
- Ferienprogramm 2013
- Energetische Pfarrhaussanierung zeigt Wirkung
- Neues Umweltprogramm verabschiedet
- Revalidierung nach EMAS III geschafft
- Der Grüner Gockel aus Kürnbach kräht im Fernsehen
- Beschaffungswesen braucht eine Ordnung
- Fairer Handel - Faires und Schönes vom Grünen Gockel
- Nach St(r)ich und Faden
- 10 Jahr Zertifizierung
- „Bitte nehmen Sie Platz“ und "Wasser für alle"
- Lebensmittel aus fairem Handel: ab November im Kiebitzmarkt Kürnbach!
- Ferienprogramm 2018: Marmelade kochen mit dem Team Grüner Gockel
- Das Grüne Küken - in unseren Kindergärten
- Revalidierung erfolgreich
- Wider den Plastik-Müll
- Ganz frisch rezertifiziert: Der Grüne Gockel hat bestanden!
- Der Grüne Gockel auf dem Naturparkmarkt
Unsere Arbeit
Unsere Arbeit
„Leben ist mehr wert – Essen schafft Gemeinschaft

Eine-Welt-Laden Verkaufsaktion 2011
Bei den Einsätzen am Frauensonntag, an Kerwe, am 1. Advent, auf dem Weihnachtsmarkt in Sternenfels, beim Frauenfrühstück in Sulzfeld, bei Fa. Gerweck an Ostern und in der Adventszeit konnten wir in diesem Jahr unseren Umsatz auf über 13.000 EUR fast verdoppeln und zusätzlich zur Unterstützung der Produzenten der Waren in der 3. Welt eine Spende in Höhe von ca. 2000 EUR für Brot für die Welt „erwirtschaften“.
Ein ganz herzlicher Dank geht dafür an alle Helferinnen und Helfer, die dies ermöglicht haben. Ein ganz besonderer Dank an die Belegschaft der Fa. Gerweck und an alle, die das Team Grüner Gockel unterstützt haben.
… und für das Jahr 2012 planen wir wieder eine Aktion!
Energetische Sanierung des Pfarrhauses durchgeführt
Durch folgende Maßnahmen wurde der vorher schon ordentliche Zustand des Pfarrhauses nun vollends optimiert:
- Isolierung der Kellerdecke und des Sockels
- Isolierung des Treppenhauses und insbesondere der Türen in den
Speicher - Verstärkung der Isolierung der Decke zum Speicher und des Kniestocks
- Erneuerung der Haustüre
- Beseitigung von Kältebrücken im Bereich der Balkone und im Eingangsbereich
Energiesparlampen im Gemeindehaus und Kirche
Beteiligung an Erneuerbare Energien Kürnbach e.G.
Die Genossenschaft, deren ca. 50 Mitglieder ausschließlich aus Kürnbach kommen, hat als erstes Projekt eine 60 kWp Photovoltaikanlage auf dem Dach der Grundschule Kürnbach realisiert.
Die Kirchengemeinde verbessert durch dieses Engagement ihre eigene CO2 Bilanz.
„1000 Gemeinden trinken fair“ – eine Aktion von „Brot für die Welt“
…und Kürnbach ist dabei!

"Jede Gemeinde, die mitmacht, setzt ein Zeichen gegen den anhaltenden Billigtrend bei Kaffee", so Cornelia Füllkrug-Weitzel, Direktorin von "Brot für die Welt".
"Den Kaffeebauern bleibt bei den derzeitigen Weltmarktpreisen kaum genug zum Leben. Sie werde in eine gnadenlose Konkurrenz um die billigste Arbeitskraft hineingezwungen." Viele müssten ihr Land aufgeben und würden damit die Lebensgrundlage für ihre Familien verlieren.
So werden wir ab sofort bei allen Veranstaltungen der Kirchengemeinde Kürnbach, bei denen Kaffee ausgeschenkt wird, fair gehandelten Kaffee ausschenken.
Wir würden uns sehr freuen, wen sich viele Gemeindeglieder dieser Aktion anschließen und auch im häuslichen Alltag auf fairen Kaffee "umsteigen". Wer sich noch nicht ganz sicher ist und erst noch probieren möchte, der kann dies bei jedem Kirchenkaffee im Anschluss an den Gottesdienst sowie beim "Eine-Welt-Essen" immer am 1. Advent tun.
Fair gehandelter Kaffee und andere fair gehandelte Lebensmittel können im Schullädle der Grundschule Kürnbach eingekauft werden. Öffnungszeiten: Di. und So. von 11.45-12.45 Uhr.
Der Gemeindebrief kommt jetzt auf Umweltpapier
Seit Mitte 2009 wird unser Gemeindebrief auf "Umweltpapier" gedruckt. Damit leisten wir einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz.
"Umweltpapier" steht dabei nicht nur für das Verwenden von Altpapier sondern auch für die Art des Herstellungsverfahrens und die dabei entstehenden Umweltbelastungen durch die verwendeten Chemikalien (Herstellungsprozess beim Wiederverwerten des Papiers ist chlorfrei).
Wohin mit den leeren Tintenpatronen und Tonerkartuschen?
Leere Tintenpatronen vom Füller oder Drucker gehören NICHT in die Mülltonne, denn sie können wiederverwertet werden! Im ev. Gemeindehaus befindet sich eine Sammelbox!
Und das gute dabei: Für die gesammelten Patronen erhalten wir eine Vergütung, die der Jungschar- arbeit zu gute kommt!
Leider hat die Sammelstelle inzwischen ihre Arbeit eingestellt, so dass wie diese Aktion einstellen mussten.
Ferienprogramm 2013
(Freitag, 23.8.2013) Wer hat sich eigentlich schon mal Gedanken gemacht, was mit unseren "Grünabfällen" passiert, nachdem wir sie beim Sammelplatz beim Wertstoffhof abgegeben haben? Wir wollten dieser Frage nachgehen und haben uns dazu auf den Weg gemacht nach Kraichtal-Neuenbürg, wohin das gesammelte Grünzeug mit dem Lastwagen gebracht wird. Dort hin kommen jede Menge Holz- und Pflanzen-Materialien aus Kraichtal, aus dem Landkreis Karlsruhe und auch aus dem Enzkreis. Familie Frank leitet den dortigen Wertstoffhof mit Kompostanlage.
Zunächst lernen wir – 7 Kinder aus Kürnbach und 2 Teammitglieder - den Unterschied zwischen Rindenmulch und (Holz-) Hackschnitzeln kennen, das Anschauungsmaterial liegt bergeweise zum Verkauf auf dem Hof.
Außerdem liegt da ein Riesenberg mit .Pflanzenabfällen", also z.B. Baum- und Rasenschnitt. Dieses Material wird gehäckselt und ausgesiebt, die holzigen Teile davon können später in Heizanlagen verbrannt werden, aus den feuchteren krautigen Pflanzenteilen wird Kompost gemacht.
Herr Frank zeigt uns, wie ein guter Kompost aussieht und riecht: ähnlich wie dunkle Walderde; der Kompostprozess ähnelt dem Kreislauf der Biomasse im Wald: Wenn die Mikroorganismen die Pflanzenteile (z.B. abgefallene Blätter) zersetzen, können andere
Pflanzen sich aus diesem Humus wieder Nährstoffe holen. Der fertige Kompost wird bei Firma Frank (wie das Rindenmulch) durch Sieben in verschiedene Feinheits-Grade unterteilt und je nach Bedarf auf Felder ausgebracht für bessere Ernteerträge oder z.B. mit Erde vermischt als Pflanzerde für den Hausgarten angeboten. Kompost bietet den Pflanzen für ihr Wachstum wichtige Mineralsalze, die groberen Teile sorgen dafür, dass der Boden das Wasser besser speichern kann, und außerdem bleibt im Kompost viel CO2 gebunden, ein Beitrag zum Klimaschutz.
Nachdem uns Frau Frank mit Kuchen und Getränken verwöhnt hat, durfte sich jedes Kind noch Tüten auffüllen mit den verschiedenen Materialien und Erden für den Garten zu Hause. Außerdem gab es noch eine Baumwolltasche mit Infomaterial zum Thema Humus.
Ein ganz herzlicher Dank an Günter, Karin und Jochen Frank für die ausführlichen und unterhaltsamen Informationen zu den Themen Holz, "Pflanzenabfälle", Kompost und Wertstoffhof, und wie dies alles in einem größeren Zusammenhang zu sehen ist mit Stoff-Kreisläufen, Nachhaltigkeit und Klimaschutz.
Energetische Pfarrhaussanierung zeigt Wirkung
Zu unserer großen Freude konnten wir in diesem Jahr die Wirkung der Ende 2010 vorgenommenen energetischen Sanierung unseres Pfarrhauses bestätigt sehen.
Um 38% liegt der Heizenergiebedarf der letzten beiden Jahre unter dem Mittelwert der Jahresverbräuche vor der Renovierung. Wir meinen, das kann sich sehen lassen!
Neues Umweltprogramm verabschiedet

Revalidierung nach EMAS III geschafft
Aufatmen beim Umweltteam Grüner Gockel- Die erneute Revalidierung ist geschafft!

Neun Jahre gibt es den Grünen Gockel in Kürnbach und 7 Jahre sind vergangen seit unserer ersten Zertifizierung. Nun war die 2. Revalidierung fallig.
Sinn und Zweck dieser regelmäßigen Revalidierung ist es, sicherzustellen, dass die Umwelt-Aktivitäten der Gemeinde nicht still und heimlich zum Erliegen kommen und das Erreichte so wieder verloren geht.
Auch wenn wir gut vorbereitet waren, eine gewisse Spannung ruft eine solchePrüfungssituation doch hervor - in diesem Jahr besonders, weil aus beruflichen Gründen nur ein Teil des Umweltteams bei der Revalidierung anwesend sein konnte.
Am 6.5.2015 fand die Revalidierung des Umweltmanagementsystems durch Herrn Georg Hartmann, Umweltgutachter der von der Landeskirche beauftragten Prüfungsgesellschaft KPMG AG, Köln, dann statt.
Auf 4 Stunden war das Audit angesetzt. Kirche, Gemeindehaus und Pfarrhaus wurden begangen, die Kindergärten wurden besucht und die Leiterinnen interviewt, und das Umweltteam samt unserer Pfarrerin Ulrike Trautz wurde, zu allen Aspekten des Umweltmanagements unserer Kirchengemeinde eingehend befragt.
Auch wenn eigentlich alles gut lief, auf die Unterschrift des Gutachters auf der Gültigkeitserklärung unserer neuen Umwelterklärung 2015 mussten wir doch noch warten. In der Software, mit der wir unsere Verbrauchsdaten erfassen und den CO2 Verbrauch berechnen, hatten sich Fehler eingeschlichen. Nach 2 Wochen, einem Softwareupdate und mehreren Telefonaten waren dann schließlich auch die Zahlen in Ordnung und die Unterschrift wurde per Post nachgereicht.
Die nächste Revalidierung wird in 4 Jahren stattfinden.
Der Grüner Gockel aus Kürnbach kräht im Fernsehen
Die Ausstrahlung erfolgte am So 21.6. 18 und 21 Uhr, Mo 22.6. 18 Uhr, Mi 24.6. 18 Uhr.
Beschaffungswesen braucht eine Ordnung
Deshalb hat das Team Grüner Gockel eine Beschaffungsordnung erarbeitet und der Kirchengemeinde hat diese in Kraft gesetzt. Diese finden Sie hier (Beschaffungsordnung.pdf). In regelmäßigen Abständen überarbeitet das Team Gründer Gockel die Beschaffungsordnung und passt sie und insbesondere den Anhang mit den Beschaffungsquellen - an die aktuellen Gegebenheiten an. So zuletzt geschehen im Frühjahr 2016.
Wir, das Team Grüner Gockel aus Kürnbach, freuen uns sehr, dass unsere Landeskirche die Servicestelle "ÖFSB" (Öko-Fair-Soziale-Beschaffung) ins Leben gerufen hat. Unter "www.wir-kaufen-anders.de" wird von dieser Stelle ein Katalog an Waren zu Beschaffung angeboten, die den Ansprüchen auch unserer Beschaffungsordnung genügen und auf die wir gerne zurückgreifen, wenn es um Waren geht, die in unserem regionalen Umfeld nicht hergestellt werden.
Fairer Handel - Faires und Schönes vom Grünen Gockel

Nach St(r)ich und Faden

Wolfgang Grahm hatte Anschauungs- und Infomaterial zusammengetragen, das belegt: Ja, die Sicherheitsvorkehrungen, vor allem der Brandschutz, sind besser geworden. Und: nein, die Arbeitsbedingungen wie Arbeitszeit, Pausen, gewerkschaftliches Engagement und vor allem die Löhne sind unverändert ungerecht, unmenschlich.
„Es ist toll, dass Ihr das Thema behandelt.“ Über diese Anerkennung haben wir uns riesig gefreut. Viele Besucher haben sich mit der Ausstellung beschäftigt und sich auf Gespräche eingelassen. „Was können wir tun?“ – eine Frage, die auch uns „Gockler“ beschäftigt. Eine Antwort ist unser Stand auf dem Kunstgewerbemarkt in der Hessenkelter, auf dem wir seit Jahren fair gehandelte Waren anbieten. Erstmals haben wir auch einen Stand mit Kleidung aufgebaut, begleitend zur Ausstellung.

„Bitte nehmen Sie Platz“ und „Wasser für alle“

An Kerwe 2018 - im Zelt vor und in der Michaelskirche Kürnbach - gab es dazu Antworten zu finden.

Lebensmittel aus fairem Handel: ab November im Kiebitzmarkt Kürnbach!

Ferienprogramm 2018

Das Grüne Küken - in unseren Kindergärten
Das Team Grüner Gockel freut sich sehr darüber, dass das Grüne Küken auch in unseren Kindergärten zu Hause ist.
Jeweils eine Erzieherin aus unseren beiden Kindergärten haben das Fortbildungsprogramm besucht und sind nun dabei das Grüne Küken in die Konzeption der beiden Kindergärten einzubauen.
Revalidierung erfolgreich
Im Mai 2019 wurde unser Umweltmanagementsystem, nun zum 3. Mal, erfolgreich validiert. Der vom Umweltauditor unterzeichnete Umweltbericht kann hier (Umweltbericht 2019) heruntergeladen werden.
Wider den Plastik-Müll
Mit unserem Aktions-Zelt vor der Kirche schwerten wir aus dem typischen Angebot des Naturparkmarkts aus. In diesem Jahr gab es zwar auch dort ganz wunderbare, nützliche, fair gehandelte Dinge zu kaufen – allerdings konnte man beim Schauen und Stöbern das unangenehme Thema „Plastikmüll“ kaum umgehen. Es war toll, wie viele Besucherinnen und Besucher sich auf ein Gespräch eingelassen haben und wie häufig wir uns einig waren: Wir alle müssen das Bewusstsein schärfen, im Kleinen nach Alternativen suchen, im Kleinen Verantwortung übernehmen, damit das Große – unser Planet – überleben kann. Herzlichen Dank allen, die uns besucht und uns damit in unserer Arbeit angespornt haben.
Ganz frisch rezertifiziert: Der Grüne Gockel hat bestanden!

Quelle: fehsenbecker
Der Grüne Gockel auf dem Naturparkmarkt

Quelle: fehsenbecker

