Grüner Gockel

„Leben ist mehr wert – Essen schafft Gemeinschaft

Unter diesem Motto luden das Team Grüner Gockel in Kooperation mit den Landfrauen Kürnbach am Sonntag, den 17.6.2012, dazu ein, das Mittagessen an einer großen Tafel auf dem Marktplatz vor der Kirche gemeinsam einzunehmen. 
Denn: Essen ist mehr als die Aufnahme von Nährstoffen. Essen kann ein Genuss sein und gibt Gelegenheit, sich zu begegnen. Und eine nachhaltige Ernährung ist ein gemeinsames Anlegen sowohl des Teams Grüner Gockel als auch der Landfrauen. 
Dies spiegelt sich in Leitsätzen für eine nachhaltige Ernährung wider nach denen wir auch die angebotenen Speisen zubereiten wurden. Maultauschen in der Brühe und Pellkartoffeln mit „Bibeles-käs’“ - frisch zubereitet mit saisonalen Zutaten aus der Region.
 
Quelle: Evangelische Kirchengemeinde Kürnbach-Bauerbach
 
Leider stand die Tafel dann im Regen und das Essen musste ins naheliegende Gemeindehaus verlegt werden. 
Dennoch wurde die Aktion gut angenommen. Das Gemeindehaus war bis auf den letzten Platz gefüllt und der Ruf mit dieser Aktion eine Tradition zu begründen, wurde laut. 
Dies soll alle 2 Jahre im Juni in Verbindung mit dem ökumenisch gefeierten Tauferinnerungsfest geschehen. 
 
 

Eine-Welt-Laden Verkaufsaktion 2011

Der Grüne Gockel freut sich! - auch am Ende des Jahres 2011 wieder über den erfolgreichen Abschluss der Aktion zum Verkauf fair gehandelter Waren!

Bei den Einsätzen am Frauensonntag, an Kerwe, am 1. Advent, auf dem Weihnachtsmarkt in Sternenfels, beim Frauenfrühstück in Sulzfeld, bei Fa. Gerweck an Ostern und in der Adventszeit konnten wir in diesem Jahr unseren Umsatz auf über 13.000 EUR fast verdoppeln und zusätzlich zur Unterstützung der Produzenten der Waren in der 3. Welt eine Spende in Höhe von ca. 2000 EUR für Brot für die Welt „erwirtschaften“.

Ein ganz herzlicher Dank geht dafür an alle Helferinnen und Helfer, die dies ermöglicht haben. Ein ganz besonderer Dank an die Belegschaft der Fa. Gerweck und an alle, die das Team Grüner Gockel unterstützt haben.

… und für das Jahr 2012 planen wir wieder eine Aktion! 
 

Energetische Sanierung des Pfarrhauses durchgeführt

Aus Anlass des Pfarrstellenwechsels wurden Maßnahmen zur energetischen Sanierung des Pfarrhauses geprüft und nach Genehmigung durch das Kirchenbauamt durchgeführt.

Durch folgende Maßnahmen wurde der vorher schon ordentliche Zustand des Pfarrhauses nun vollends optimiert:
  • Isolierung der Kellerdecke und des Sockels
  • Isolierung des Treppenhauses und insbesondere der Türen in den
    Speicher
  • Verstärkung der Isolierung der Decke zum Speicher und des Kniestocks
  • Erneuerung der Haustüre
  • Beseitigung von Kältebrücken im Bereich der Balkone und im Eingangsbereich

Energiesparlampen im Gemeindehaus und Kirche

Nahezu sämtliche Glühbirnen wurden im 1. Halbjahr 2010 gegen Energiesparlampen ausgetauscht. Lediglich die mit Dimmern versehenen Lampen im Kirchenschiff wurden noch nicht ausgetauscht. Eine dimmbare Birne mit 12 cm Durchmesser kostet ca. 25 EUR, was uns angesichts der insgesamt 24 Stück, die im Ganzen benötigt werden, uns bisher noch vor einem Austausch zurückschrecken lässt. SPENDER sind willkommen!
 

Beteiligung an Erneuerbare Energien Kürnbach e.G.

Der Kirchengemeinderat auf Empfehlung des Team "Grüner Gockel" beschlossen, sich an der im Herbst 2009 neu gegründeten Genossenschaft zu beteiligen.
Die Genossenschaft, deren ca. 50 Mitglieder ausschließlich aus Kürnbach kommen, hat als erstes Projekt eine 60 kWp Photovoltaikanlage auf dem Dach der Grundschule Kürnbach realisiert.
Die Kirchengemeinde verbessert durch dieses Engagement ihre eigene CO2 Bilanz.
 

„1000 Gemeinden trinken fair“ – eine Aktion von „Brot für die Welt“

…und Kürnbach ist dabei!

Quelle: Evangelische Kirchengemeinde Kürnbach-Bauerbach
Im Dezember 2009 hat der Kirchengemeinderat auf Antrag des Teams Grüner Gockel den Beschluss gefasst, sich der Aktion „Gerecht genießen – 1000 Gemeinden trinken fair“ anzuschließen.

 "Jede Gemeinde, die mitmacht, setzt ein Zeichen gegen den anhaltenden Billigtrend bei Kaffee", so Cornelia Füllkrug-Weitzel, Direktorin von "Brot für die Welt".

"Den Kaffeebauern bleibt bei den derzeitigen Weltmarktpreisen kaum genug zum Leben. Sie werde in eine gnadenlose Konkurrenz um die billigste Arbeitskraft hineingezwungen." Viele müssten ihr Land aufgeben und würden damit die Lebensgrundlage für ihre Familien verlieren.

So werden wir ab sofort bei allen Veranstaltungen der Kirchengemeinde Kürnbach, bei denen Kaffee ausgeschenkt wird, fair gehandelten Kaffee ausschenken.

Wir würden uns sehr freuen, wen sich viele Gemeindeglieder dieser Aktion anschließen und auch im häuslichen Alltag auf fairen Kaffee "umsteigen". Wer sich noch nicht ganz sicher ist und erst noch probieren möchte, der kann dies bei jedem Kirchenkaffee im Anschluss an den Gottesdienst sowie beim "Eine-Welt-Essen" immer am 1. Advent tun.

Fair gehandelter Kaffee und andere fair gehandelte Lebensmittel können im Schullädle der Grundschule Kürnbach eingekauft werden. Öffnungszeiten: Di. und So. von 11.45-12.45 Uhr. 

Der Gemeindebrief kommt jetzt auf Umweltpapier

Seit Mitte 2009 wird unser Gemeindebrief auf "Umweltpapier" gedruckt. Damit leisten wir einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz. 

"Umweltpapier" steht dabei nicht nur für das Verwenden von Altpapier sondern auch für die Art des Herstellungsverfahrens und die dabei entstehenden Umweltbelastungen durch die verwendeten Chemikalien (Herstellungsprozess beim Wiederverwerten des Papiers ist chlorfrei).

  

Wohin mit den leeren Tintenpatronen und Tonerkartuschen?

Leere Tintenpatronen vom Füller oder Drucker gehören  NICHT in die Mülltonne, denn sie können wiederverwertet werden!  Im ev. Gemeindehaus befindet sich eine Sammelbox!

Und das gute dabei: Für die gesammelten Patronen erhalten wir eine Vergütung, die der Jungschar- arbeit zu gute kommt!

Leider hat die Sammelstelle inzwischen ihre Arbeit eingestellt, so dass wie diese Aktion einstellen mussten.

Ferienprogramm 2013

(Freitag, 23.8.2013) Wer hat sich eigentlich schon mal Gedanken gemacht, was mit unseren "Grünabfällen" passiert, nachdem wir sie beim Sammelplatz beim Wertstoffhof abgegeben haben? Wir wollten dieser Frage nachgehen und haben uns dazu auf den Weg gemacht nach Kraichtal-Neuenbürg, wohin das gesammelte Grünzeug mit dem Lastwagen gebracht wird. Dort hin kommen jede Menge Holz- und Pflanzen-Materialien aus Kraichtal, aus dem Landkreis Karlsruhe und auch aus dem Enzkreis. Familie Frank leitet den dortigen Wertstoffhof mit Kompostanlage.

Zunächst lernen wir – 7 Kinder aus Kürnbach und 2 Teammitglieder - den Unterschied zwischen Rindenmulch und (Holz-) Hackschnitzeln kennen, das Anschauungsmaterial liegt bergeweise zum Verkauf auf dem Hof.

Außerdem liegt da ein Riesenberg mit .Pflanzenabfällen", also z.B. Baum- und Rasenschnitt. Dieses Material wird gehäckselt und ausgesiebt, die holzigen Teile davon können später in Heizanlagen verbrannt werden, aus den feuchteren krautigen Pflanzenteilen wird Kompost gemacht.

Herr Frank zeigt uns, wie ein guter Kompost aussieht und riecht: ähnlich wie dunkle Walderde; der Kompostprozess ähnelt dem Kreislauf der Biomasse im Wald: Wenn die Mikroorganismen die Pflanzenteile (z.B. abgefallene Blätter) zersetzen, können andere

Pflanzen sich aus diesem Humus wieder Nährstoffe holen. Der fertige Kompost wird bei Firma Frank (wie das Rindenmulch) durch Sieben in verschiedene Feinheits-Grade unterteilt und je nach Bedarf auf Felder ausgebracht für bessere Ernteerträge oder z.B. mit Erde vermischt als Pflanzerde für den Hausgarten angeboten. Kompost bietet den Pflanzen für ihr Wachstum wichtige Mineralsalze, die groberen Teile sorgen dafür, dass der Boden das Wasser besser speichern kann, und außerdem bleibt im Kompost viel CO2 gebunden, ein Beitrag zum Klimaschutz.

Nachdem uns Frau Frank mit Kuchen und Getränken verwöhnt hat, durfte sich jedes Kind noch Tüten auffüllen mit den verschiedenen Materialien und Erden für den Garten zu Hause. Außerdem gab es noch eine Baumwolltasche mit Infomaterial zum Thema Humus.

Ein ganz herzlicher Dank an Günter, Karin und Jochen Frank für die ausführlichen und unterhaltsamen Informationen zu den Themen Holz, "Pflanzenabfälle", Kompost und Wertstoffhof, und wie dies alles in einem größeren Zusammenhang zu sehen ist mit Stoff-Kreisläufen, Nachhaltigkeit und Klimaschutz. 

Energetische Pfarrhaussanierung zeigt Wirkung

Zu unserer großen Freude konnten wir in diesem Jahr die Wirkung der Ende 2010 vorgenommenen energetischen Sanierung unseres Pfarrhauses bestätigt sehen.

Um 38% liegt der Heizenergiebedarf der letzten beiden Jahre unter dem Mittelwert der Jahresverbräuche vor der Renovierung. Wir meinen, das kann sich sehen lassen! 

Neues Umweltprogramm verabschiedet

Quelle: Evangelische Landeskirche Baden
Im Juni 2014 hat der Kirchengemeinderat das Umweltprogramm 2014 - 2017 verabschiedet.

Das Umweltprogramm 2014 - 2017 können Sie als PDF-Dokument downloaden -------->  download hier
 

Revalidierung nach EMAS III geschafft

Aufatmen beim Umweltteam Grüner Gockel- Die erneute Revalidierung ist geschafft!

Quelle: Evangelische Kirchengemeinde Kürnbach-Bauerbach

Neun Jahre gibt es den Grünen Gockel in Kürnbach und 7 Jahre sind vergangen seit unserer ersten Zertifizierung. Nun war die 2. Revalidierung fallig.
Sinn und Zweck dieser regelmäßigen Revalidierung ist es, sicherzustellen, dass die Umwelt-Aktivitäten der Gemeinde nicht still und heimlich zum Erliegen kommen und das Erreichte so wieder verloren geht.
Auch wenn wir gut vorbereitet waren, eine gewisse Spannung ruft eine solchePrüfungssituation doch hervor - in diesem Jahr besonders, weil aus beruflichen Gründen nur ein Teil des Umweltteams bei der Revalidierung anwesend sein konnte.
Am 6.5.2015 fand die Revalidierung des Umweltmanagementsystems durch Herrn Georg Hartmann, Umweltgutachter der von der Landeskirche beauftragten Prüfungsgesellschaft KPMG AG, Köln, dann statt.
Auf 4 Stunden war das Audit angesetzt. Kirche, Gemeindehaus und Pfarrhaus wurden begangen, die Kindergärten wurden besucht und die Leiterinnen interviewt, und das Umweltteam samt unserer Pfarrerin Ulrike Trautz wurde, zu allen Aspekten des Umweltmanagements unserer Kirchengemeinde eingehend befragt.
Auch wenn eigentlich alles gut lief, auf die Unterschrift des Gutachters auf der Gültigkeitserklärung unserer neuen Umwelterklärung 2015 mussten wir doch noch warten. In der Software, mit der wir unsere Verbrauchsdaten erfassen und den CO2 Verbrauch berechnen, hatten sich Fehler eingeschlichen. Nach 2 Wochen, einem Softwareupdate und mehreren Telefonaten waren dann schließlich auch die Zahlen in Ordnung und die Unterschrift wurde per Post nachgereicht.
Die nächste Revalidierung wird in 4 Jahren stattfinden.

Der Grüner Gockel aus Kürnbach kräht im Fernsehen

Das TV Magazin "Der Himmel über Baden" beim ERB berichtete im Laufe des Sommers 2015 über mehrere Grüne Gockel-Projekte! "Der Himmel über Baden" ist ein TV-Magazin, das die ERB-Medien GmbH im Auftrag der Evangelischen Landeskirche in Baden produziert. Der erste Grüner Gockel-Kurzfilm zum Fairen Handel in der Kirchengemeinde Kürnbach-Bauerbach läuft in der aktuellen „Der Himmel über Baden“-Sendung.
Die Ausstrahlung erfolgte am So 21.6. 18 und 21 Uhr, Mo 22.6. 18 Uhr, Mi 24.6. 18 Uhr. 
 
 
nach oben; Quelle: Evangelische Kirchengemeinde Kürnbach-Bauerbach
 
 

Beschaffungswesen braucht eine Ordnung

Der Grüne Gockel steht dafür, bei der Beschaffung von allem, was in der Kirchengemeinde benötigt wird, nach ökologischen, fairen und sozialen Gesichtspunkten vorzugehen. Als Verbraucher bestimmen wir mit unseren Kaufentscheidungen mit, wie es unserer Umwelt, unserer Arbeitswelt und unserer Gesellschaft zugeht.
Deshalb hat das Team Grüner Gockel eine Beschaffungsordnung erarbeitet und der Kirchengemeinde hat diese in Kraft gesetzt. Diese finden Sie hier (Beschaffungsordnung.pdf). In regelmäßigen Abständen überarbeitet das Team Gründer Gockel die Beschaffungsordnung und passt sie und insbesondere den Anhang mit den Beschaffungsquellen - an die aktuellen Gegebenheiten an. So zuletzt geschehen im Frühjahr 2016.
Wir, das Team Grüner Gockel aus Kürnbach, freuen uns sehr, dass unsere Landeskirche die Servicestelle "ÖFSB" (Öko-Fair-Soziale-Beschaffung) ins Leben gerufen hat. Unter "www.wir-kaufen-anders.de" wird von dieser Stelle ein Katalog an Waren zu Beschaffung angeboten, die den Ansprüchen auch unserer Beschaffungsordnung genügen und auf die wir gerne zurückgreifen, wenn es um Waren geht, die in unserem regionalen Umfeld nicht hergestellt werden. 

Fairer Handel - Faires und Schönes vom Grünen Gockel

Es ist bereits zur Routine geworden  und die Spannung steigt: Was bringt uns das Team Grüner Gockel in diesem Jahr wieder Schönes mit? Wir dürfen in der Bäckerei Gerweck wieder fair gehandeltes Kunsthandwerk der Einen Welt anbieten. Wir sind dabei im  und Oktober: - Gottesdienst zu Erntedank, - Check Life Gottesdienst - Kunsthandwerkermarkt zur Kerwe - und auf dem Bezirkskirchentag in Bruchsal - beim Frauenfrühstück - und bei der "Brot für die Welt - Aktion" am 1. Advent. Das Team Grüner Gockel freut sich über alle, die mithelfen und Jede und Jeden, der Gefallen findet an dem kunsthandwerklichen Angebot und freudig einkauft- und alle Produkte aus Fairem Handel lassen sich hervorragend verschenken.
 
Quelle: Evangelische Kirchengemeinde Kürnbach-Bauerbach
 
nach oben; Quelle: Evangelische Kirchengemeinde Kürnbach-Bauerbach

 

Nach St(r)ich und Faden

Ausstellung des Teams „Fairer Handel“ zeigte Wege zu mehr Gerechtigkeit in der Bekleidungsindustrie
„18 Kilo? Pro Jahr? Nie im Leben.“ Viele Besucher der Ausstellung, die wir zur diesjährigen Kerwe am 22.10.2017 in der Kirche aufgebaut hatten, staunten über die auf einem Tisch drapierten Kleidungsstücke: Shirts, Hosen, Jacken, ordentlich aufgestapelt wie auf einem Verkaufstisch und insgesamt 18 Kilo schwer. Diese Menge an Textilien kaufen die Deutschen durchschnittlich pro Jahr. Die vor allem bei jungen Menschen angesagten Modelabels bringen bis zu 20 Kollektionen im Jahr heraus. Längst wird die Garderobe nicht mehr nur für die kommende Jahreszeit erneuert, Shoppen soll durchgängig reizvoll sein. Damit der Geldbeutel das mitmacht, müssen die Teile günstig sein. Ein Shirt zu 3,99 € muss nur wenige Auftritte durchhalten, dann hat es seinen Zweck erfüllt, das nächste neue Stück macht den Träger/die Trägerin dann (vielleicht) glücklich.
Quelle: Feßenbecker - Ev. Kirchengemeinde Kürnbach-Bauerbach
Das Team Fairer Handel aus der Gruppe Grüner Gockel wollte wissen: Fällt von diesem Glück auch etwas ab für die Menschen am anderen Ende der Kette, diejenigen, welche die Rohstoffe verarbeiten, die Kleidungsstücke konfektionieren und nähen? Was hat sich geändert seit dem verheerenden Unglück in Bangladesch, als 2013 ein Fabrikgebäude einstürzte, mehr als 1000 Menschen starben und doppelt so viele verletzt wurden? In den Wochen danach schafften es die unmenschlichen Arbeitsbedingungen, die miserablen Sicherheitsvorkehrungen, die ungerechten Löhne in die Schlagzeilen, Verantwortliche aus Politik und Wirtschaft ließen sich zu Versprechungen hinreißen: Wir werden uns kümmern, wir werden was ändern. Versprechen eingelöst, alles gut?
Wolfgang Grahm hatte Anschauungs- und Infomaterial zusammengetragen, das belegt: Ja, die Sicherheitsvorkehrungen, vor allem der Brandschutz, sind besser geworden. Und: nein, die Arbeitsbedingungen wie Arbeitszeit, Pausen, gewerkschaftliches Engagement und vor allem die Löhne sind unverändert ungerecht, unmenschlich.
„Es ist toll, dass Ihr das Thema behandelt.“ Über diese Anerkennung haben wir uns riesig gefreut. Viele Besucher haben sich mit der Ausstellung beschäftigt und sich auf Gespräche eingelassen. „Was können wir tun?“ – eine Frage, die auch uns „Gockler“ beschäftigt. Eine Antwort ist unser Stand auf dem Kunstgewerbemarkt in der Hessenkelter, auf dem wir seit Jahren fair gehandelte Waren anbieten. Erstmals haben wir auch einen Stand mit Kleidung aufgebaut, begleitend zur Ausstellung.
Quelle: Feßenbecker - Ev. Kirchengemeinde Kürnbach-Bauerbach
Viele Besucher haben sich mit der Ausstellung beschäftigt und sich auf Gespräche eingelassen. „Was können wir tun?“ – eine Frage, die auch uns „Gockler“ beschäftigt. Eine Antwort ist unser Stand auf dem Kunstgewerbemarkt in der Hessenkelter, auf dem wir seit Jahren fair gehandelte Waren anbieten. Erstmals haben wir auch einen Stand mit Kleidung aufgebaut, begleitend zur Ausstellung. Vor allem die pfiffig bunten Shirts und Röcke aus Nepal waren gut gefragt. Sie zeigen: Fair gehandelte Ware – zum Teil aus Bio-Baumwolle – kann modisch und erschwinglich sein. Die Preise sind durchaus vergleichbar mit konventioneller Ware, vom Gewinn bleibt allerdings ein größerer Teil bei den Beschäftigten in den Produktionsstätten. Die flauschig-weichen Ponchos, Pullover und Jacken aus Yak-Wolle, komplett gefertigt in der Mongolei, sind in jeder Hinsicht kostbar. Sie haben einen stolzen Preis, weil die Gewinnung des feinen Wollflaumes sehr aufwendig ist und die beteiligten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gerecht bezahlt werden. Aber sie bleiben dann auch für eine lange Zeit eine wahre Kostbarkeit in jeder Garderobe. Je mehr Freude wir an einem Kleidungsstück haben, umso länger tragen wir es. Umso mehr wenn wir wissen: Die Menschen, die es für mich hergestellt haben, werden fair behandelt und bezahlt.
nach oben; Quelle: Evangelische Kirchengemeinde Kürnbach-Bauerbach

10 Jahr Zertifizierung

Das darf und muss gefeiert werden. Und das taten wir dann auch im September 2018, mit einem Festgottesdienst mit anschließendem Kirchen-Café und mit Dr. André Witthöft-Mühlmann, dem Umweltbeauftragten der Evang. Landeskirche in Baden, der uns hier die Urkunde überreicht.
Quelle: Feßenbecker - Ev. Kirchengemeinde Kürnbach-Bauerbach
 

„Bitte nehmen Sie Platz“ und „Wasser für alle“

Alle Menschen haben ein Recht auf ausreichend Nahrung. Wir wissen, dass die Realität anders aussieht. Nehmen Sie unterschiedliche Plätze ein und erleben Sie, wie leicht oder schwer der Zugang zu Lebensmitteln für Menschen unterschiedlicher Herkunft ist. Vielleicht möchten Sie die Gelegenheit nutzen und hochwertigen Kaffee, Tee oder feinste Schokolade aus fairem Handel einkaufen? 
Quelle: Feßenbecker - Ev. Kirchengemeinde Kürnbach-Bauerbach
„Wasser für alle – eine globale Herausforderung“ heißt unsere zweite Aktion an der Kirche. Während wir mit den Folgen der anhaltenden Trockenheit im "Jahrhundertsommer 2018" noch umgehen können, sind in vielen Regionen der Erde Menschen, Tiere und Natur durch den Mangel an Wasser existenziell bedroht. Was können wir tun, um uns für einen sozial gerechten und ökologisch nachhaltigen Umgang mit dieser lebenswichtigen Ressource einzusetzen?
An Kerwe 2018 - im Zelt vor und in der Michaelskirche Kürnbach - gab es dazu Antworten zu finden.
Quelle: Feßenbecker - Ev. Kirchengemeinde Kürnbach-Bauerbach
 
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Lebensmittel aus fairem Handel: ab November im Kiebitzmarkt Kürnbach!

Wir freuen außerordentlich, dass es nach einer kurzen Durststrecke wieder eine Möglichkeit geben wird, in Kürnbach Lebensmittel aus fairem Handel einzukaufen. Familie Guggolz bietet uns Platz für ein Regal, in dem Sie wieder Kaffee, Tee, Schokolade und andere fair gehandelte Lebensmittel finden. Wir sagen dem Team des Kiebitzmarkt von Herzen „Danke!“  Das Team Grüner Gockel Kürnbach 
Quelle: Feßenbecker - Ev. Kirchengemeinde Kürnbach-Bauerbach
 
 

Ferienprogramm 2018

Marmelade kochen mit dem Team Grüner Gockel
Zu unserem traditionellen "Marmelade kochen" haben sich am 17. August neun Marmeladenköche gut ausgerüstet mit Schürze, Schneidbrett, Messer und vielen gute Ideen für Marmeladekreationen im Gemeindehaus getroffen. Sogleich haben sich die Experten an die Arbeit gemacht: das Obst musste gewaschen, teilweise poliert, entsteint, entkernt und kleingeschnitten werden. Die Kinder waren mit großem Eifer dabei und so mancher Marmeladekoch/köchin musste zu einer Schnippelpause überredet werden. Aus dem Obst haben wir Erdbeer-Himbeer-Marmelade, Himbeer-Pfirsich-Marmelade, Zwetschgenmarmelade, Alles-was-da-ist-Marmelade und Mirabelle-Aprikosen-Marmelade gekocht. Nachdem die Marmelade in den Gläser abgefüllt war, konnten wir endlich alles verkosten. Das war ein Genuss! Jeder konnte am Ende der Kochaktion 4 bis 5 Gläser mit nach Hause nehmen und ihre Familien mit den selbstgemachten Marmeladensorten überraschen.
Quelle: Feßenbecker - Ev. Kirchengemeinde Kürnbach-Bauerbach
 
 
Ansprechpartner

Linkliste

Quelle: Evangelische Kirchengemeinde Kürnbach-Bauerbach
Quelle: Evangelische Landeskirche Baden
Quelle: Evangelische Kirchengemeinde Kürnbach-Bauerbach
Quelle: Evangelische Kirchengemeinde Kürnbach-Bauerbach
Quelle: GEPA
Quelle: EMAS